Bad Cannstatt Tourismus
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Die Wilhelma |
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Erst 1880 öffnete König Karl die Tore für interessierte Besucher, die dafür Erlaubnisscheine erwerben konnten. Der Ausbau vom maurischen Park zum botanischen Garten erfolgte 1918, als das Mobiliar aller Gebäude größtenteils aufgelöst worden war. Dies lag nahe, da schon von Zanth exotische Bäume und Pflanzen im Park und den Gewächshäusern pflanzen ließ. Nach dem zweiten Weltkrieg standen praktische Überlegungen im Vordergrund. Deshalb baute man in der Wilhelma Gemüse an, um u.a. die Krankenhäuser versorgen zu können. Auf Initiative von Direktor Albert Schöchle wurde nach der schwersten Zeit der botanische Garten wieder hergestellt. Gegen den Willen großer Teile der Landesregierung wurde außerdem mit anfangs bescheidenen Mitteln ein Zoo aufgebaut. Dieser wurde so gut wie möglich in die ursprüngliche Anlage integriert und seither ständig erweitert. Heute ist die Wilhelma der einzige zoologisch-botanische Garten Deutschlands und beherbergt ca. 9.000 Tiere in fast 1.000 Arten. Eine beeindruckende Vielfalt, zumal dem Besucher alle Klimazonen der Erde an einem Ort geboten werden. Die einstigen Käfige wichen großzügigen Freigehegen und Artenhäusern, während die Pflanzen oftmals noch in den alten maurischen Gewächshäusern zu sehen sind. Zu den absoluten Besonderheiten zählen eine Freiflugvoliere, das Bärenfreigehege, die Menschenaffenzucht, der Schaubauernhof, das große Aquarium und das im Jahr 2000 eröffnete Amazonashaus, das den Besucher in die Welt des tropischen Regenwaldes entführt. Mehr Informationen und Bilder dieser Cannstatter Attraktion finden Sie unter www.wilhelma.de. © Pro Alt Cannstatt e.V.,
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