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Pressemitteilungen

 

Auf dieser Seite sind Pressemitteilungen archiviert, die die nennenswerten Aktionen des Vereins jüngeren Datums dokumentieren.

 

Die Cannstatter Geschichte auf einen Blick

Bad Cannstatt, 18.09.1999

dies ist die neue Broschüre zum Historischen Pfad Bad Cannstatt. Er beinhaltet alle sehenswerten Punkte in Cannstatt, die in diesem übersichtlichen Heft im Taschenformat aufgeführt sind. Sie soll Besuchern und Cannstattern gleichermaßen mit der faszinierenden Historie unserer Heimatstadt vertraut machen.

An jedem Punkt des Historischen Pfades wurde eine durch Spendengelder finanzierte Tafel angebracht, die ebenfalls über die Besonderheit des Ortes Informiert. Die insgesamt 83 Stationen beinhalten historisch und kulturell bedeutende Gebäude, Ereignisse und Personen, die zum Teil weit über Cannstatt hinaus Relevanz besitzen. Die zahlreichen Brunnen und Bäder dürfen hierbei genausowenig fehlen, wie die Entstehung der Stadt bereits zur Römerzeit oder Persönlichkeiten wie Johann Wolfgang von Goethe, Gottlieb Daimler und Joschka Fischer.

Initiiert wurde der Historische Pfad von dem Verein Pro Alt Cannstatt, der unter anderem durch die Renovierung des Klösterle (ältestes Wohnhaus im Stuttgarter Stadtgebiet) und dem Burgholzhof-Aussichtsturm bekannt wurde. Das fundierte Hintergrundwissen stammt vom Stadthistoriker Hans Otto Strohäcker.

Pro Alt Cannstatt entstand als Unterabteilung des Kübelesmarktes Bad Cannstatt, einem Brauchtumsverein, der sich neben der Schwäbisch-Alemannischen Fasnet auch anderen Bereichen der Cannstatter Traditionspflege widmet. Durch die spezifische Aufgabenstellung wurde Pro Alt Cannstatt 1981 letztendlich als eigenständiger Verein gegründet.

sb

 

Neue Aufgaben für Pro Alt Cannstatt

Bad Cannstatt, 09.11.1999

Die Jahreshauptversammlung von Pro Alt Cannstatt am 08.11.1999 brachte einschneidende Veränderungen für den Verein mit sich. Der bisherige Vorsitzende, Stadtrat Manfred List, sowie seine Vorstandskollegen MdL Roland Schmid, Dr. Kersten Heinz und Gerd Eifert stellten sich aus beruflichen bzw. persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl.

Nun war die Versammlung gefragt, einen neuen Vorstand zu formieren. Zum Vorsitzenden wurde Hans Betsch gewählt, ein langjähriges Mitglied und zuletzt für den Historischen Pfad verantwortlich. Des weiteren ergaben sich folgende Neubesetzungen: Hans Zerrweck fungiert als stellvertretender Vorsitzender, Stefan Betsch ist zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, zu Beisitzern wurden Eberhard Wagner und Michael-J. Rosenberg-Pohl gewählt. Der Kassier Jürgen Elsässer wurde von der Versammlung in seinem Amt bestätigt. Er und Schriftführerin Waltraud Kolb werden ihre Erfahrungen aus der bisherigen Arbeit in den neuen Vorstand einbringen.

Neben seinem Dank an die scheidenden Vorstände formulierte Hans Betsch anschließend einige Vorstellungen über die zukünftige Arbeit des Vereins. Neben der klassischen Aufgabenstellung, der Erhaltung der Altstadt, ist ein verstärktes Engagement im Kunst- und Kultursektor angedacht. Der Vorstand wird hierzu Konzepte ausarbeiten und sie den Mitgliedern zum Beschluß vorlegen.

Pro Alt Cannstatt wurde unter anderem durch die Renovierung zweier Cannstatter Wahrzeichen bekannt. Des Klösterle, ältestes Wohnhaus im Stuttgarter Stadtgebiet, und des Burgholzhofturmes, der an den Sommerwochenenden unter Mitarbeit der vielen Cannstatter Vereine für das Publikum geöffnet ist. Außerdem initiierte der Verein den Historischen Pfad Bad Cannstatt, zu dem in diesem Jahr eine neue Broschüre erschien.

Der Vorstand hofft auch weiterhin auf die Tatkräftige Unterstützung von Vereinen, Handel und Gewerbe, sowie den städtischen Ämtern bei der Verwirklichung der noch zu beschließenden, neuen Projekte.

sb

 

Der Burgholzhofturm und seine Helfer

Bad Cannstatt, 20.11.1999

Jedes Jahr bewirten etliche Vereine aus Cannstatt und Umgebung an den Wochenenden den Aussichtsturm am Burgholzhof, um ihn der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zum Abschluß der Saison trifft man sich dann im Küblerhaus in Bad Cannstatt, um Erfahrungen auszutauschen und Anregungen an die Organisation zu geben. So wie auch am 19.11.1999, als Organisator Roland Schmid von Pro Alt-Cannstatt wieder zum Turmhelfertreff einlud.

Der seit Jahren wachsende Besucherstrom zu diesem zentral gelegenen Aussichtspunkt bestätigt die Bemühungen der Organisatoren und Vereine immer wieder auf‘s Neue. Der 1881 gebaute Burgholzhof-Aussichtsturm wurde Ende der achziger Jahre durch eine Initiative von Pro Alt-Cannstatt renoviert. Damals wurde mit dem Bezirksamt und der Vereinigung Cannstatter Vereine das rollierende System mit einer Bewirtung an den Sommersonntagen eingeführt. Seit diesem Jahr kann der Turm auch Samstags bestiegen werden.

Schmid verwies in seiner Eingangsrede auf den reibungslosen Ablauf seit nunmehr elf Jahren und dankte den Vereinen für das rege Interesse und die Gewährleistung der Turmöffnung. Ebenso der Cannstatter Volksbank und der Cannstatter Weingärtnergenossenschaft für Ihre freundliche und langjährige Untersützung. Nach einigen Worten von Hausherr Robert Kauderer hob ...bürgermeisterin Gabriele Müller-Trimbusch die erstaunliche Leistung hervor, die die Ehrenamtlichen Mitarbeiter all dieser Vereine leisten. Sie überbrachte den Helfern im Namen der Stadt Stuttgart zum Dank ein kleines vorweihnachtliches Präsent bestehend aus Bienenwachskerzen, hergestellt in Behindertenwerkstätten. Ortsvorsteher Hans-Peter Fischer sprach als Vertreter des Bezirksamtes, das die Termine und Schlüsselübergabe koordiniert. Er nahm den Faden auf und hob auch ehrenamtliche Leistungen wie die Öffnung des Stadtmuseums oder die Finanzierung der Kunst am Bau im Mineralbad, jeweils ohne öffentliche Unterstützung, hervor.

Nach dem Essen wurden dann die Erfahrungen und Anregungen der einzelnen Helfer und Vereine entgegengenommen und diskutiert. Hierbei handelt es sich um technische und organisatorische Verbesserungen, die nicht zuletzt dem Besucher des Turmes zugute kommen. Somit ist dafür gesorgt, daß man auch nächstes Jahr den herrlichen Blick auf Cannstatt und seine Umgebung an jedem Wochenende in vollen Zügen genießen kann.

sb

 

Pro Alt Cannstatt auf dem Niklasmarkt

Bad Cannstatt, 29.11.1999

Die Sorge für das leibliche Wohl der Niklasmarktbesucher überläßt Pro Alt Cannstatt auch in diesem Jahr anderen Anbietern. Der Verein konzentriert sich lieber auf die Bedürfnisse der Liebhaber und Sammler von schönem und seltenem rund um Bad Cannstatt.

Darum erscheint auch in diesem Jahr wieder der von Pro Alt-Cannstatt herausgegebene Bild-Kalender mit 13 neuen Originalfotos von Eberhard Wagner. Unter dem Titel "Bad Cannstatt – Ein Kalender für das Jahr 2000" werden stimmungsvolle Ein- und Aussichten der Stadt gezeigt. In einer limitierten Auflage von 60 handgefertigten Exemplaren stellt dieser Kalender ein begehrtes Sammlerobjekt dar. Bei einem Preis von DM 49,50 dürfte er schon bald vergriffen sein.

Neben dem Kalender werden unter anderem Stadtpläne aus dem Jahr 1906, Ofenplatten, Wein in Geschenktüten und gerahmte Stiche sowie andere Darstellungen von Bad Cannstatt am Stand des Vereins angeboten. Zudem eine große Palette von Artikeln aus Zinn, allen voran die Kanne aus dem Stadtwappen aber auch Teller, Becher und Schlüsselanhänger. Die Broschüre zum Historischen Pfad, die seit August an vielen Stellen ausliegt, darf hier natürlich nicht fehlen.

Als besonderer Leckerbissen für Kenner und Sammler sind auch zwei Exemplare der Gedenkmedaille zum 650 jährigen Jubiläum der Stadterhebung erhältlich. Sie erschien im Jahre1980 und wird zum damaligen Originalpreis angeboten. Der Erlös aus dem Verkauf aller Artikel kommt zu einem großen Teil dem Verein und seiner Arbeit für Bad Cannstatt zugute.

Pro Alt-Cannstatt beschränkt sich am Niklasmarkt jedoch nicht nur auf das Verkaufsgeschäft. Wer mehr über den Verein oder die Stadt erfahren möchte, dem stehen die Mitglieder am Stand ebenfalls gerne Rede und Antwort.

sb

 

Pro Alt-Cannstatt in der Cannstatter Stadtkirche

Bad Cannstatt, 26.03.2000

Anlässlich der Sanierungspläne für die Cannstatter Stadtkirche veranstaltete Pro Alt-Cannstatt am 25. März eine Führung durch das Gebäude, das weithin als Wahrzeichen für die Stadt gilt. Die Ausführungen von Dekan Dinkelaker umfassten neben den vorgesehenen baulichen Maßnahmen auch die bewegte Geschichte des Bauwerks, das während der Jahrhunderte immer wieder vergrößert, verändert, in Kriegen beschädigt und wiederhergestellt wurde. Leider hat der Zahn der Zeit auch an ihren Mauern genagt, was oftmals mit bloßem Auge erkennbar ist. Deshalb möchte sich der Verein Pro Alt-Canstatt im Rahmen seiner Möglichkeiten an der Sanierung beteiligen. Die Führung diente dazu, einen näheren Einblick in die anstehenden Arbeiten zu bekommen. Nun sind Vorstand und Vereinsmitglieder gefragt, zu beschließen, wo man am besten helfen kann und will.

sb

 

Stadtrundgang durch Bad Cannstatt

Bad Cannstatt, 20.05.2000

Der Verein Pro Alt Cannstatt lädt am 28.05.2000 zu einem Stadtrundgang durch Bad Cannstatt. Der Rundgang findet nach der Vorlage des Historischen Pfades statt, der ebenfalls durch den Verein initiiert wurde. Es soll keine Führung mit ausführlichen Erklärungen sondern eher ein Spaziergang durch die Stadt von einem historischen Ort zum anderen sein. Deren Bedeutung wird in der Broschüre zum historischen Pfad und mit den Tafeln, die vor Ort angebracht wurden, beschrieben. Die Broschüren werden zu Beginn an die Teilnehmer verteilt. Darüber hinaus soll der Rundgang auch dazu dienen, Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge am Stadtbild Bad Cannstatts zu sammeln. Diese werden dann an die verantwortlichen Stellen weitergeleitet. Bei Interesse bittet Pro Alt-Cannstatt um eine Anmeldung, bei der Treffpunkt und Uhrzeit bekannt gegeben werden. Telefon: 07 11 / 59 23 93, E-Mail: info@proaltcannstatt.de

sb

 

Erster Stadtrundgang gleich ein Erfolg

Bad Cannstatt, 29.05.2000

Der durch die Presse vorab angekündigte Stadtrundgang von Pro Alt-Cannstatt am 28.05.2000 war ein voller Erfolg. Mehr als zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten den Punkten des Historischen Pfades. Der Vereinsvorsitzende Hans Betsch hatte die Gruppe angeführt und die einzelnen Stationen erläutert. Doch als klassische Führung war der Rundgang nicht geplant und es gab etliche hochinteressante Beiträge, die aus Gesprächen heraus entstanden und Einblick in viele verschiedene Facetten von Bad Cannstatt boten. Die Betrachtung der Stadt aus kritischer Sicht und das Sammeln von Verbesserungsvorschlägen war auch ein Grund für diese Veranstaltung. Hier fiel die Ufermauer an der Wilhelmsbrücke ins Auge, die bislang noch nicht in die Renaturierung des Neckarufers einbezogen wurde. Erklärungen für verschiedene Gassennamen wie die "Finstermünzgasse" oder der "Hagelschieß" könnten ebenfalls von Interesse sein. Im Küblerhaus wurde für einen kleinen Sektumtrunk Halt gemacht, bevor es aus der Altstadt hinaus in Richtung Kurpark weiterging. Der gelungene Ausklang fand im Café Klaiber bei Kaffee und Kuchen statt. Der bald einsetzende Regen konnte also der Veranstaltung nicht mehr schaden, was zusätzlich zum äußerst positiven Resümee der Veranstalter von Pro Alt-Cannstatt beitrug.

sb

 

Pro Alt-Cannstatt in Wangen im Allgäu

Bad Cannstatt, 16.08.2000

Der Verein Pro Alt-Cannstatt veranstaltet am 02. September 2000 einen Ausflug nach Wangen im Allgäu, zu dem alle, die sich für eine vorbildliche Stadtsanierung interessieren, herzlich eingeladen sind. Vor ca. zwanzig Jahren waren schon einmal Mitglieder von Pro Alt-Cannstatt in Wangen im Allgäu. Sie ließen sich vom neu gewählten Bürgermeister, Herrn Dr. Leist ein Konzept zur Erhaltung der Altstadt präsentieren, das allgemein für Aufsehen sorgte. Herr Dr. Leist ist heute noch im Amt und ließ einen zweiten Besuch organisieren. Der Sanierungsbeauftragte, Herr Scheible wird Einzelheiten zum Konzept erläutern. Zuerst findet eine Begrüßung im Rathaus mit Kaffee und Hörnchen und eine Rathausführung statt. Der erste Höhepunkt ist zweifellos die Führung durch die Oberstadt mit dem Weberzunfthaus. Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgt die Museumsecke von der Eselsmühle bis zur Badstube mit Galerie. Den Abschluß des offiziellen Programmes bildet die Führung durch die Unterstadt mit Spital, Kornhaus und Saumarkt. Danach bleibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch etwas Zeit in Wangen bis zur Rückfahrt. Die Kosten für die Busfahrt betragen 25,- DM pro Person für die Busfahrt hin und zurück. Das Mittagessen wird vor Ort einzeln beglichen. Für die wenigen verbleibenden Plätze können Sie sich unter Tel.: 0711/592393 anmelden.

sb

 

Stadtsanierung mit System

Bad Cannstatt, 08.09.2000

Der Wangener Oberbürgermeister Dr. Jörg Leist hatte bereits Ende der siebziger Jahre eine klare Vorstellung davon, wie eine historische Altstadt saniert und möglichst in ihrem ursprünglichen Zustand belassen werden sollte. Mit viel persönlichem Einsatz und großer Sorgfalt setzte er dies auch gegen den oftmals großen Widerstand um. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Innerhalb der Stadtmauern sucht man Leuchtreklamen großer Ladenketten genauso vergeblich wie großzügig ausgebaute Schaufenster, die das Erscheinungsbild historischer Gebäude auch in Bad Cannstatt so nachhaltig veränderten.

Jedes einzelne Haus wurde unter die Lupe genommen und in Zusammenarbeit mit den Eigentümern und unter Berücksichtigung ihrer Wünsche restauriert. Ganz nebenbei wurden hierbei alte, fast vergessene Handwerkskünste wiederbelebt. Man reaktivierte alte Brunnen, schuf Museen und legte im alten Stadtgrabengebiet Grünflächen und Spielplätze an. Vieles davon in Zusammenarbeit mit dem Wangener Altstadt- und Museumsverein, dem dortigen Pendant zu Pro Alt-Cannstatt. Darüber hinaus sorgte man für Verkehrsentlastung durch einen Ring um den Stadtkern und Parkmöglichkeiten auf Liegenschaften in dessen Nähe.

Von der konsequenten Umsetzung dieses Konzeptes konnten sich die Mitglieder und Freunde des Vereins Pro Alt-Cannstatt am 02. September bei einer Stadtführung persönlich überzeugen. Was die Verantwortlichen der Stadt Wangen zu diesem Anlass aufboten, überstieg das bei einer solchen Veranstaltung übliche bei weitem. Herr Beck vom Fremdenverkehrsamt zeigte der Gruppe aus Bad Cannstatt so manches Kleinod und unterhielt mit vielen Wangener Anekdoten. Einen Teil der Führung hatte der Sanierungsbeauftragte für die Altstadt, der Architekt Herr Scheible übernommen, der die vielen Hürden eines solch umfangreichen Projektes anschaulich darstellte.

Für die Besucherinnen und Besucher aus Bad Cannstatt wurde der Tag in Wangen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die kurzweiligen und hochinteressanten Ausführungen der Gastgeber machten die Wangener Gassen und Gebäude noch lebendiger als sie es ohnehin schon waren. Die Wangener Altstadt ist einen Besuch wert. Leider hat man in vielen anderen Altstädten das Potential für solch eine Atmosphäre bereits stark dezimiert. Es wäre wünschenswert, daß sich verantwortliche Stadtplaner, Hausbesitzer oder Gewerbetreibende aus anderen Städten an diesem Projekt ein Beispiel nehmen würden um zu retten, was zu retten ist.

sb

 

Pro Alt-Cannstatt im Internet

Bad Cannstatt, 18.09.2000

Der Verein Pro Alt-Cannstatt hat sich vor ca. zwanzig Jahren der Erhaltung und Verschönerung des historischen Bad Cannstatt gewidmet. In dieser Zeit wurden zahlreiche teils sehr umfangreiche Projekte vorangetrieben und mit Erfolg abgeschlossen. Neben dieser Arbeit informiert Pro Alt-Cannstatt auch über diese schöne Stadt und ihre bewegte Geschichte. Das beste Beispiel dafür ist der Historische Pfad.

Dies geschieht nun auch über das Internet. Unter www.proaltcannstatt.de wird nicht nur die Cannstatter Geschichte aufgearbeitet, sondern auch konkrete Informationen zur Stadt selbst geboten. So findet man dort einerseits den kompletten Historischen Pfad und Informationen über die wichtigsten Ausflugsziele und deren Geschichte, andererseits einen Stadtplan und viele nützliche Verweise zu anderen Seiten, die zusätzliche Informationen bieten.

Natürlich kann man sich auch neue und alte Bilder von Bad Cannstatt ansehen und alles über den Verein Pro Alt-Cannstatt und seine Projekte erfahren. Der Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern ist ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt. Hierzu gibt es nicht nur das Gästebuch, sondern auch Möglichkeiten, direkt Kontakt zum Verein oder den einzelnen Vorständen aufzunehmen. Um Anregungen aller Art zu den Internetseiten oder der Vereinsarbeit wird hiermit ausdrücklich gebeten.

Das Beste ist jedoch, Sie besuchen uns gleich mal im Internet und lassen die Seiten für sich sprechen.

sb

 

Manfred Rommel im Klösterle

Bad Cannstatt, 08.11.2000

Jahr für Jahr im Herbst findet in Bad Cannstatt das traditionelle Pro Alt-Cannstatt-Essen statt. Dieses Jahr wurde am 04.11. ins Klösterle geladen und was die Gäste hier erwartete, konnte sich wirklich sehen lassen. Erlesene schwäbische Herbstbuffets wurden im Vorraum der Weinstube aufgebaut, wobei die Betonung durchaus auf "erlesen" liegt. Marinierter Tafelspitz, Entenbrustscheiben auf Orangen, Hirschkalbsragout, Preiselbeerbirne, Haselnußspätzle oder Apfelküchle mit Vanillesoße sind nur einige der vielen Gaumenfreuden, die der Abend bot. Doch neben hervorragenden Speisen ist diese Veranstaltung auch bekannt für ein besonderes Programm. In diesem Fall waren die Organisatoren von Pro Alt-Cannstatt besonders stolz, Manfred Rommel, Stuttgarts Oberbürgermeister a.D. als Ehrengast gewinnen zu können. Eine gut einstündige Lesung aus teilweise noch nicht veröffentlichten Werken übertraf sicherlich auch die optimistischsten Erwartungen. Herr Rommel präsentierte eine fein abgestimmte Mischung aus längeren Texten, Lyrik und schwäbischen Witzen, die immer wieder von spontanem Beifall unterbrochen wurde. Es gehörte jedoch etwas Glück dazu, sich einen Platz im Klösterle zu sichern, denn die Zahl der Anmeldungen überstieg die der verfügbaren Plätze bei weitem. So fiel die Bilanz des Pro Alt-Cannstatt-Vorstandes nicht nur aufgrund des Spendenerfolgs durchweg positiv aus: Ein gelungener Abend mit gutem Essen, tollem Programm und Gästen in bester Laune.

sb

 

Pro Alt-Cannstatt 2000 und 2001

Bad Cannstatt, 24.11.00

Die diesjährige Hauptversammlung von Pro Alt-Cannstatt war geprägt von Gesprächen über Aktivitäten und Projekte des laufenden und kommenden Jahres. Bei den Wahlen gab es keine Überraschungen. Die einzige Veränderung bestand darin, daß zwei der Vorstände die Posten getauscht hatten. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Michael Rosenberg-Pohl, er löst Hans Zerrweck ab, der die Funktion des Beisitzers übernahm. Jürgen Elsässer wurde in seinem Amt als Finanzvorstand bestätigt, genauso wie die Kassenprüfer Peter Kraus und Herbert Claus. Die Entlastungen nach den Jahresberichten liefen ebenso reibungslos ab und die Arbeit des Vorstandes wurde von der Versammlung einstimmig bestätigt. Die Pläne für das kommende Jahr, die der Vorsitzende Hans Betsch den Mitgliedern vorstellte, stießen auf große Zustimmung. Zum Schluß präsentierte der für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständige Stefan Betsch die Internet-Seite www.proaltcannstatt.de, die ebenfalls auf breite Zustimmung stieß.

 

Ein Cannstatter Multitalent

Bad Cannstatt, 26.11.2000

Anlässlich des 250. Todestages von Georg Bernhard Bilfinger findet am 30. November um 19:00 Uhr im Ludwig-Raiser-Haus, Wilhelmstr. 10, ein Vortrag über das Leben und Wirken dieses ganz besonderen Mannes statt. Der 1693 in Cannstatt geborene Bilfinger war ein echtes Multitalent und beschäftigte sich ausführlich mit Theologie und Philosophie. Außerdem war Bilfinger u.a. Festungsbaumeister, Weinbau-Experte, Professor an den Universitäten in Tübingen und Sankt Petersburg und wichtigstes Mitglied der vormundschaftlichen Regierung Herzog Carl Eugen von Württemberg. Der Abend wird gemeinschaftlich von Pro Alt-Cannstatt und der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Cannstatt organisiert. Den Vortrag hält Dr. Gerhard Betsch, geb. 1934 in Bad Cannstatt, Akad. Oberrat am Mathematischen Institut der Universtität Tübingen a.D., Gastprofessuren in Tuscon, Arizona, Parma und Linz/Donau. Dr. Betsch arbeitet in der evangelischen Erwachsenenbildung und ist Vorsitzender des Kulturkreises Weil im Schönbuch e.V.. Dr. Betsch hat sich darüber hinaus ausführlich mit Georg Bernhard Bilfinger beschäftigt und sich zu dessen Biographie und Lehren ein Expertenwissen angeeignet. Die Organisatoren freuen sich auf einen Abend voller spannender und interessanter Ausführungen. Nähere Informationen gibt es unter www.proaltcannstatt.de/Termine.htm.

Den kompletten Vortrag von Dr. Gerhard Betsch über Georg Bernhard Bilfinger finden Sie hier.

 

Niklasmarkt 2000

Bad Cannstatt, 26.11.2000

Sammlerstücke zum Thema Bad Cannstatt – das ist das Thema von Pro Alt-Cannstatt anlässlich des Niklasmarktes am 02. Dezember. Es lohnt sich, am Stand des Vereins vorbeizuschauen, denn hier findet jeder Freund der Stadt sicher etwas Passendes und auch Geschenkideen für Cannstatter und solche, die es werden wollen, sind dabei. Das Schmuckstück des Sortiments ist jedoch wieder der Cannstatt-Kalender von Eberhard Wagner mit 12 Originalfotos von Martin Fuchs. In einer stark limitierten Auflage von 45 Stück ist jedes dieser handgefertigten Exemplare ein echtes Sammlerstück. "Bad Cannstatt im Detail" lautet dieses Mal der Titel des Kalenders, und es sind die offenen und verborgenen Details, die auf den Bildern zu sehen sind. Etliche Exemplare sind schon reserviert, weshalb sich Interessenten am besten schon morgens zum Stand von Pro Alt-Cannstatt begeben, und sich Ihren Kalender sichern. Natürlich stehen Vorstände und Mitglieder des Vereins am Niklasmarkt auch für ein Gespräch zur Verfügung. Hier können Fragen zu den geplanten Projekten gestellt und Anregungen für die Arbeit von Pro Alt-Cannstatt gegeben werden. Diese Gespräche sind für die Arbeit im Interesse von Bad Cannstatt und seinen Bewohnern unerlässlich.

 

Weiterbildung á la Pro Alt-Cannstatt

Bad Cannstatt, 06.06.01

Der Verein Pro Alt-Cannstatt befasst sich nicht nur mit der Erhaltung und Bereicherung von Alt Cannstatt. Die Mitglieder sollen natürlich auch von der Mitgliedschaft profitieren. Deshalb wird ein attraktiver Veranstaltungskalender geboten, der sich, wie sollte es anders sein, viel mit Historie in und außerhalb Bad Cannstatts befasst. So wurden kürzlich innerhalb einer Woche zwei hochkarätige Führungen angeboten, an denen zahlreiche Mitglieder mit Vergnügen teilnahmen. Am 18. Mai fand man sich jenseits des Neckars in der Stiftskirche ein, um die freigelegten Ausgrabungen während der Sanierungsarbeiten zu besichtigen. Die Gelegenheit war selten und die Fakten hochinteressant. Anschließend traf man sich zum regelmäßigen Mitgliedertreff. Genauso interessant war der zweite Ausflug in die gelungene Mischung aus Mythos und archäoligischen Fakten der Troja-Ausstellung. Der Verein übernahm die Führungskosten und die Mitglieder das ermäßigte Eintrittsgeld – eine faire Aufteilung. Im weiteren Jahresprogramm stehen unter anderem eine Ausfahrt nach Bretten und ein Projekt mit der Neckarschiffahrt. Den Veranstaltungskalender finden Sie auch im Internet unter www.proaltcannstatt.de.

 

Botanische Führung durch den Kurpark

Bad Cannstatt, 04.09.01

Die Mitglieder des Vereins Pro Alt-Cannstatt bekamen am 31. August tiefe Einblicke in den exotischen Baumbestand des Kurparks. Edelmar Krautter, in der deutschen Fachwelt auch "der Baumpapst" genannt, hatte sich im Vorfeld eingehend mit dem vielfältigen Baumbestand befasst. Der Dozent an den Universitäten Hohenheim und Stuttgart wartete außerdem nicht nur mit Fakten wie botanischen Bezeichnungen, Herkunft der Bäume und Daten über die Sauerstoffproduktion und Luftreinigungsfunktion von Bäumen auf. Durch seine langjährige Tätigkeit in diesem Bereich und die damit verbundenen Reisen und Erfahrungen plauderte er auch aus dem Nähkästchen und gab einige interessante Anekdoten zum besten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Führung berichteten übereinstimmend von einer hochinteressanten und kurzweiligen Veranstaltung, die auf jeden Fall wiederholt werden solle. So zeigte sich auch der Pro Alt-Cannstatt-Vorsitzende Hans Betsch sehr zufrieden und dankte Herrn Krautter im Namen aller Anwesenden.

 

Niklasmarkt 2001

Bad Cannstatt, 04.12.01

Am kommenden Samstag strömen wieder die Menschen in die weihnachtlich dekorierte Marktstraße, um den traditionellen Niklasmarkt zu besuchen. Dieses Jahr übernimmt diese Veranstaltung eine weitere Funktion. Er ist der Auftakt für den zweiwöchigen Cannstatter Weihnachtsmarkt im Felgerhof. Also wird alles ein wenig größer, besser und schöner als es ohnehin schon immer war.

Auch der Verein Pro Alt-Cannstatt bietet nächsten Samstag wieder schöne Geschenkideen für alle Cannstatter und Freunde unserer schönen Stadt. Neben Bildern, Wappen und anderen schönen Dingen gibt es buchstäblich ein paar ganz besondere Leckerbissen. Dies sind Klösterle-Lebkuchen und Früchtebrote mit der Cannstatter Kanne vom Café Klaiber. Der Historische Pfad, dessen Broschüren natürlich auch wieder ausliegen, kann mit einem Fremdenführer aus dem frühen 20. Jahrhundert verglichen werden. Kopien dieses Heftes stehen zum Verkauf. Den Höhepunkt des Angebotes bildet der handgefertigte Bad Cannstatt – Kalender für das Jahr 2002 mit Originalfotos von Eberhard Wagner.

Ein Besuch auf dem Niklasmarkt lohnt sich auf jeden Fall, ob nur zum Schlendern, Riechen, Schmecken oder G‘schenkle kaufen.

 

Pro Alt-Cannstatt - Hauptversammlung 2001

Bad Cannstatt, 07.12.01

Wer kennt sie nicht, diese gefürchteten Abende voller Pflichtübungen. Berichte, Entlastungen, Wahlen und Diskussionen bis spät in die Nacht. Um so schöner ist es, wenn dieser Abend harmonisch abläuft und die Tagesordnung schnell abgearbeitet werden kann. Die Mitglieder des Vereins Pro Alt-Cannstatt hatten dieses Glück am 03.12. im Cannstatter Jägerhaus. Mehr noch, es wurde viel gelacht, zugestimmt, einstimmig entlastet und gewählt. So wurde allen voran Hans Betsch als Vereinsvorsitzender für eine zweite Amtszeit bestimmt. Ebenso wie seine Vorstandskollegen Eberhard Wagner und Stefan Betsch. Waltraud Kolb, die dem Vorstand von allen am längsten angehörte, hatte bereits im Vorfeld angekündigt, daß sie Ihren Posten der Schriftführerin aus privaten Gründen nicht weiterführen möchte. Diese Aufgabe übernimmt nun Johanna Klöpfer, die neu in den Vorstand gewählt wurde. Ihre Vorgängerin wird weiter im Verein mitarbeiten und wurde deshalb lediglich aus dem Vorstand verabschiedet. Ihre jahrelange, wertvolle Arbeit wurde von der ganzen Versammlung gewürdigt. Aufgrund der großen Zustimmung für die Aktivitäten des Vorstandes wird sich im nächsten Jahr nicht viel ändern. Es wird weiterhin exklusive Führungen oder Vorträge für die Mitglieder, nicht nur zu Cannstatter Themen, geben. Außerdem wurde mit großer Mehrheit die weitere Durchführung eines eintägigen Kulturausfluges beschlossen. Sogar der Mitgliedsbeitrag wird 1:1 in Euro umgerechnet. Unbestrittenes Hauptprojekt ist zur Zeit das Cannstatter Geschichtsbuch, für das gerade eine Spendenaktion durchgeführt wurde. Seine Entstehung wird den Vorstand auch im nächsten Jahr noch sehr fordern. Darüber hinaus ist Pro Alt-Cannstatt nach wie vor in die Arbeit der Initiative Stadtmarketing involviert und wartet auf die Gutachten zur Stadtkirchensanierung. Dem Wahrzeichen der Stadt zu neuem Glanz verhelfen hat sich auch Pro Alt-Cannstatt auf die Fahnen geschrieben.

 

Pro Alt-Cannstatt-Vorstand bestätigt

Bad Cannstatt, 26.05.02

Bei der diesjährigen Hauptversammlung am 13.05. wurden die zur Wahl stehenden Vorstände Michael Rosenberg-Pohl, Jürgen Elsässer und Hans Zerrweck einstimmig wiedergewählt. Außerdem wurden eine notwendig gewordene Neufassung der Satzung und eine Erhöhung der Beiträge beschlossen.

Vorfreude herrscht im Verein bezüglich des bevorstehenden Erscheinens des Cannstatter Geschichtsbuches, das mit einer Sonderausstellung im Stadtmuseum begleitet wird. Diese wird alte Stadtpläne und Landkarten, sowie unverwirklichte Hafenpläne zeigen. Die Beteiligung an der Restaurierung der Stadtkirchenfassade mit einer Spendenaktion ist beschlossene Sache. Der Pro Alt-Cannstatt-Ehrenvorsitzende und Architekt Manfred Aichele hält den Kontakt zu den verantwortlichen Stellen.

Einen Rückblick gab es unter anderem auf die kürzlich veranstaltete Führung durch den alten Eisenbahntunnel im Rosenstein. Der Mineraloge Franz-Xaver Schmid hat den Vereinsmitgliedern hier seine Pläne für eine Mineralienausstellung präsentiert. Der Tunnel würde einen angemessenen Rahmen für die leider bislang unter Verschluß gehaltene, umfangreiche Mineraliensammlung des Naturkundemuseums bieten. Die Sammlung wurde im Anschluß ausnahmsweise für Pro Alt-Cannstatt geöffnet.

Solche Führungen wird es weiterhin mehrmals im Jahr geben, dieses Jahr unter anderem durch den botanischen Garten in Hohenheim und das Lapidarium. Ein eintägiger Kulturausflug ist ebenfalls wieder angesetzt.

 

Hans Betsch einstimmig im Amt bestätigt

Bad Cannstatt, 20.05.03

Bei der Jahreshauptversammlung von Pro Alt-Cannstatt herrschte große Zufriedenheit mit der Arbeit des Vorstandes. Präsentation des Vereins auf dem Wochenmarkt. Scheckübergabe für die Restaurierung der Stadtkirchen steht bevor.

Exklusive Führungen, Ausflüge und die Möglichkeit, sich für Bad Cannstatt zu engagieren, das ist es, was Pro Alt-Cannstatt seinen Mitgliedern bietet. Die Mitglieder scheinen mit dem aktuellen Angebot und damit auch der Arbeit des Vorstandes vollauf zufrieden zu sein, denn es gab keine Kritik und einstimmige Wahlergebnisse. Allen voran wurde Hans Betsch als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt, so wie Schriftführerin Johanna Klöpfer und Stefan Betsch, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Neu im Führungsgremium des Vereins ist der Informatiker Christoph Kapteina, der als Beisitzer den nicht mehr angetretenen Eberhard Wagner ablöst. Wagner hat sich nicht zuletzt bei der Herausgabe des Buches „Cannstatt und seine Geschichte“, die er federführend betreute, um den Verein verdient gemacht.

 Das letztjährige Jahresprogramm fand großen Anklang und so wurden auch für dieses Jahr bereits viele Veranstaltungen festgelegt. Die Höhepunkte bilden sicherlich eine Führung durch Esslingen im Juni und gleich zwei exklusive Termine im Haus der Geschichte. Außerdem werden die Veitskapelle Mühlhausen und die Burgruine in Hofen besucht.

Um das dringend notwendige Geld für die Projekte des Vereins einzunehmen, werden sind wieder etliche Termine geplant, in denen sich der Verein präsentiert und Verkaufserlöse erwirtschaften will. So wird sich Pro Alt-Cannstatt am 31. Mai im Zuge einer Aktion der Initiative Stadtmarketing Bad Cannstatt auf dem Wochenmarkt mit einem Stand präsentieren. Pro Alt-Cannstatt steuerte von Anfang an seine stadtgeschichtliche Kompetenz im Stadtmarketing bei und dieser Termin ist nur eine weitere Station im Zuge dieser Zusammenarbeit. Am 04. Juli findet anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung „Blech-Blas-Instrumente aus geschichtlicher Perspektive“ im Stadtmuseum eine Pro Alt-Cannstatt-Hocketse statt. Das Pro Alt-Cannstatt – Essen im Klösterle und die Teilnahme am Niklasmarkt stehen ebenfalls wieder im Kalender.

Das aktuelle Projekt des Vereins, die Unterstützung der Stadtkirchensanierung, wird am 24. Mai sein vorläufiges Ende finden. Zur Bauhütte am Kulturmenü-Tag wird gegen 11:00 Uhr vor der Stadtkirche ein Scheck über 9.000 Euro überreicht, mit dem eine der Fialen an der Kirchenfassade bezahlt werden wird. Das Wahrzeichen der Stadt zu erhalten ist nach Meinung von Pro Alt-Cannstatt nicht nur Aufgabe der Kirchenpflege. Deshalb wurde in den letzten Monaten über Spenden, sowie dem Erlös aus dem Pro Alt-Cannstatt – Essen und dem Niklasmarkt 2002 dieser Betrag aufgebracht.

 

Scheckübergabe zugunsten der Stadtkirche

Bad Cannstatt, 27.05.03

Pro Alt-Cannstatt beteiligt sich mit 9.000 Euro an der Sanierung des historischen Bauwerks.

Im Rahmen des zweiten Cannstatter Kulturmenüs nahm Dekan Gustav-Adolf Dinkelaker am 24. Mai einen Scheck über 9.000 Euro entgegen. Dieser Betrag wurde vom Verein Pro Alt-Cannstatt aufgebracht und ist für die Finanzierung eines Teils der Außenfassade der Kirche bestimmt. Bei der Übergabe des Schecks sagte Michael Rosenberg-Pohl, stellvertretender Vorsitzender von Pro Alt-Cannstatt: „Damit wollen wir einen Baustein leisten um die Stadtkirche Bad Cannstatt auch in Zukunft als stadtbildprägendes Wahrzeichen zu erhalten.“

Pro Alt-Cannstatt hat sich bereits um andere historische Bauwerke Bad Cannstatts, wie die Brunnen, das Klösterle oder den Burgholzhofturm gekümmert. Die Entscheidung, auch bei der Sanierung der Stadtkirche mitzuwirken, fiel einstimmig, da es sich hier wohl um das bedeutendste Wahrzeichen der ehemaligen Oberamtsstadt handelt. Der Betrag wurde über Spenden, sowie dem Erlös aus dem Pro Alt-Cannstatt – Essen und dem Niklasmarkt 2002 aufgebracht.

Die gute Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen wurde auch aufgrund der Teilnahme von Vertretern von Pro Alt-Cannstatt und der evangelischen Stadtkirchengemeinde, sowie dem Dekanat deutlich. Als äußeres Zeichen des Engagements von Pro Alt-Cannstatt wurde am Baugerüst eine Vereinsfahne angebracht.

 

Neues von Pro Alt-Cannstatt

Bad Cannstatt, 01.06.04

An der Mitgliederversammlung von Pro Alt-Cannstatt wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt und etliche Ideen für mögliche zukünftige Projekte vorgestellt.

Zur Wahl standen der stellvertretende Vorsitzende, der Finanzvorstand und ein Beisitzer. Michael Rosenberg-Pohl stellte sich zur Wiederwahl als stellvertretender Vorsitzender und wurde einstimmig im Amt bestätigt. Jürgen Elsässer und Hans Zerrweck gaben dem Vorstand bereits frühzeitig bekannt, dass sie sich nicht zur Wiederwahl stellen werden. Die vom Vorstand vorgeschlagenen Nachfolger wurden von der Versammlung in ihre Ämter gewählt. Neuer Finanzvorstand ist Walter Grimm, neuer Beisitzer Gert Walker. Der Dank aller Mitglieder gilt Jürgen Elsässer und Hans Zerrweck für ihre wertvolle Arbeit zugunsten des Vereins.

Das weitere Programm des Vereins besteht aus einer Ausfahrt nach Ulm mit einer exklusiven Stadtführung, Eine Führung durch die historische Wilhelma und eine Führung durch die Waiblinger Altstadt. Außerdem konnte man Walter Schultheiß für das Programm des traditionellen Pro Alt-Cannstatt – Essens gewinnen.

In seinem Ausblick in die Zukunft von Pro Alt-Cannstatt ist der Vorsitzende Hans Betsch auch auf mögliche neue Projekte eingegangen. So macht sich der Vorstand Gedanken um das sogenannte Frauengefängnis in der Liebenzeller Straße. Das mehr als hundert Jahre alte Gebäude ist im Originalzustand und nicht nur aus Sicht von Pro Alt-Cannstatt erhaltenswert. Der Straßenbelag der Marktstraße und der Bahnhofstraße ist alt und darüber hinaus optisch nicht sehr attraktiv. Der Vorstand überlegt, wie man auf eine Sanierung und Neugestaltung der wichtigsten Fußgängerzonen in Bad Cannstatt hinarbeiten kann. Der starke Parkplatzsuchverkehr, durch den die Bad Cannstatter Altstadt belastet wird, kam ebenfalls zur Sprache. Dies könnte mit einer Einbahnstraßenregelung deutlich erleichtert werden. Ungeachtet der bisher vergeblichen Anläufe hat Pro Alt-Cannstatt eine vereinsübergreifende Zusammenarbeit angeregt, um eine möglichst breite Öffentlichkeit für diese Initiative zu schaffen.

 

Verschönerung des Stadtbildes soll belohnt werden

Bad Cannstatt, 27.07.2004

Pro Alt-Cannstatt stiftet 200 Euro jährlich für eine Initiative zur Verschönerung des Innenstadtbereiches von Bad Cannstatt.

Die Aktion des Vereins bezieht sich vor allem auf die Sommermonate, in denen Besucher und Einwohner ihre freie Zeit draußen auf der Straße verbringen. Außerdem werden damit saisonale Anlässe wie Weihnachten, Fasnacht oder Ostern, zu denen die Straßen und Häuser ohnehin geschmückt sind, ausgeschlossen. „Wir wollen einen Anreiz schaffen, das Stadtbild auf eigene Initiative zu verschönern. Da dies oft mit großem finanziellem Aufwand verbunden ist und davon vor allem die Allgemeinheit profitiert, werden wir das auch mit einem Geldbetrag honorieren.“ So Hans Betsch, Vorsitzender von Pro Alt-Cannstatt. Er fügte an, dass es bereits etliche Beispiele für schöne Dekorationen gibt, die für diese Aktion als Vorbild dienen.

Der Vorstand von Pro Alt-Cannstatt sammelt nun Vorschläge und wird Anfang Oktober erstmals den Betrag von 200 Euro für eine besonders gelungene und aufwändige Haus- oder Straßendekoration vergeben.

 

Pro Alt-Cannstatt-Essen ein voller Erfolg

Bad Cannstatt, 17.11.2004

Das Pro Alt-Cannstatt-Essen im voll besetzten Wirtshaus Zur Alten Schmiede fand dieses Jahr unter dem Motto „Schwäbischer Sonntagsbraten“ statt. Hierzu wurden Mitglieder des Vereins und ein großes, an Bad Cannstatt interessiertes Umfeld eingeladen. Zu Swing und Jazz fand man sich am 14.11. zum Mittagessen ein und wurde von Nick Hemberger und seinem Team mit Maultaschensüpple, Braten, Spätzle und Dessert bewirtet. Zum Abschluß wurde noch ein Stück Kuchen von Klaibers Café serviert, den die meisten Gäste mit einem Nachmittagskaffee genossen.

Die Veranstaltung hat Tradition bei Pro Alt-Cannstatt und wurde bisher Samstag abends im Klösterle durchgeführt. Der Verein hat eine besondere Beziehung zu dem alten Gebäude, denn er war maßgeblich an dessen Erhaltung und Restaurierung beteiligt. Um eine größere Anzahl an Gästen unterbringen zu können, wurde dieses Jahr nicht nur das Konzept, sondern auch die Lokalität geändert, was zu einer mit 74 Gästen ausgebuchten Veranstaltung führte. „Das schlimmste ist immer, denjenigen absagen zu müssen, für die kein Platz mehr ist.“ sagte Hans Betsch, Vorsitzender von Pro Alt-Cannstatt, der sich ansonsten sehr zufrieden zeigte. Immerhin konnte er auch die Einnahme von mehr als 600 Euro an Spenden verkünden. Gelder, auf die der Verein angewiesen ist, um seine Projekte zur Verschönerung und Erhaltung des alten Bad Cannstatt voranzutreiben. Doch auch die Kontaktpflege zu Politik und Wirtschaft, sowie zu anderen Vereinen und interessierten Mitbürgern ist ein Ziel des Essens, das voll aufging. Ob es auch neue Mitglieder zu begrüßen gibt, werden die nächsten Tage zeigen.

 

Hans Betsch einstimmig wiedergewählt

Bad Cannstatt, 19.04.2005

Bei der Mitgliederversammlung von Pro Alt-Cannstatt stand vor allem das umfangreiche Jahresprogramm im Mittelpunkt. 

Neben dem Vereinsvorsitzenden Hans Betsch wurden auch Johanna Klöpfer, Christoph Kapteina und Stefan Betsch einstimmig im Amt bestätigt. So kann der Vorstand unverändert seine erfolgreiche Arbeit weiterführen. 

Der Verein wird sich mit einem Verkaufsstand bei der Maibaumaufstellung am 30. April, beim Cannstatter Sonntag am 19. Juni und am Niklasmarkt am 03. Dezember präsentieren. Hierfür sind neue Artikel wie Polohemden oder Mützen mit dem Wappen von Bad Cannstatt im Gespräch. Man wird außerdem am 21. August einen Schillerspaziergang durch den Rosensteinpark veranstalten. Exklusive Führungen für die Mitglieder werden dieses Jahr durch Tübingen und die neue Galerie der Stadt Stuttgart gehen. Unbestrittener Höhepunkt in diesem Jahr ist jedoch die mehrtägige Flugreise nach Budapest Anfang September, für die sich 25 Mitglieder und Freunde des Vereins angemeldet haben. Das traditionelle und sehr beliebte Pro Alt-Cannstatt-Essen ist im November vorgesehen. Zu dieser Zeit sind auch überraschende Zusammenhänge zwischen den Buddenbrooks und Bad Cannstatt zu erwarten. 

Die 2004 erstmals durchgeführte Prämierung der gelungensten Sommerdekoration in der Innenstadt Bad Cannstatts wird dieses Jahr ihre Fortsetzung finden. Hierzu gab es Anregungen aus der Versammlung, wie eine Nennung der ersten drei Plätze und nicht mehr nur des Erstplatzierten, die der Vorstand nun diskutieren wird. Die Beteiligung des Vereins an der Aktion „Let’s Putz“ wurde kontrovers diskutiert, weil man sich die Reinigung der Lampen auf der Wilhelmsbrücke und am Neckarufer vorgenommen hat. Dies würde eigentlich in die Zuständigkeit der EnBW nach Auftrag durch die Stadt fallen, würde aber viel zu selten durchgeführt. 

Zur Zeit engagiert sich Pro Alt-Cannstatt in der Vereinsübergreifenden Initiative Bad Cannstatt. Zusammen mit dem Bürgerverein, dem Gewerbe- und Handelsverein und der Arbeitsgemeinschaft Marktstraße ist man um eine Verkehrsberuhigung in der Bad Cannstatter Altstadt bemüht. 

Näheres zum Verein und seiner Arbeit kann unter www.proaltcannstatt.de nachgelesen werden.

 

Literatur im Rosensteintunnel

Bad Cannstatt, 02.08.2005

Anlässlich der LiteRADentour des Neckarblick veranstaltet der Verein Pro Alt-Cannstatt am 07. August eine Literaturlesung im ehemaligen Rosensteintunnel. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tour werden dort mit dem Fahrrad ankommen, aber auch Besucher zu Fuß sind ab 14:00 Uhr herzlich willkommen, sich den alten Tunnel von innen anzusehen.

Ab 14:30 Uhr wird dann Claudius Hoffmann die Besucher auf einen Streifzug durch Wilhelm Buschs Werke mitnehmen. Für die Versorgung mit Getränken ist im Rahmen einer kleinen Hocketse gesorgt, die direkt am wildromantisch zugewucherten Tunnelportal stattfindet.

Der Tunnel liegt zwischen dem Wilhelma-Fußgängersteg und dem Schloss Rosenstein, direkt unter dem neuen Eisenbahntunnel. Ein kurzer, grasbewachsener Weg führt dort hin. Der alte, 363 Meter lange Durchbruch ermöglichte ab 1846 erstmals die direkte Zugverbindung zwischen Cannstatt und Stuttgart. Dabei war der Bau vor allem bei König Wilhelm I nicht unumstritten, da er um sein Schloss fürchtete, unter dem schließlich der Stollen verlaufen sollte. Tatsächlich wurde während Bauarbeiten dann eine Leitung beschädigt, so dass die das Wasser des Nymphenbrunnens vor dem Schloss in die Tunnelbaustelle lief.

Auch der Bau selbst stellte ein Problem dar, da man sich laut einer Oberamtsbeschreibung von 1896: „Das Gewölbe des Rosensteintunnels musste durch den aus Keupermergel, Flußgeschiebe, Lehm und Sand bestehenden und von Quellen durchdrungenen Hügel“ gebrochen werden.

Aus Kapazitätsgründen und durch den Neubau des heutigen Hauptbahnhofes in Stuttgart wurde der neue Rosensteintunnel mitsamt Brücke gebaut, der noch immer in Betrieb ist. Der alte Tunnel wurde nicht mehr gebraucht und somit stillgelegt.

Seitdem führt er im wahrsten Sinne des Wortes ein Schattendasein. Zwar diente er bis 1965 dem so genannten Pilz-Bürkle noch für seine Champignonzucht, doch danach gab es für ihn keine Verwendung mehr. Der Zugang durch das inzwischen verschlossene Portal wird nur noch selten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Somit bietet sich am kommenden Sonntag die beinahe einzigartige Möglichkeit, diesen geschichtsträchtigen Ort zu besichtigen.

 

Auf den Spuren Schillers im Rosensteinpark

Bad Cannstatt, 16.08.2005

Anlässlich des Schillerjahres 2005 veranstaltet der Verein Pro Alt-Cannstatt am kommenden Sonntag, den 21. August einen Schillerspaziergang im Rosensteinpark. Dabei sollen an bestimmten Punkten Werke des Meisters gelesen werden.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Wandeln auf den Spuren Schillers“. Tatsächlich geht der Weg, der beschritten werden soll auf einen Spaziergang des großen Dichters und seinem späteren Verleger Cotta zurück. Sie ließen sich von der Schönheit des Parks inspirieren, während sie sich über ihre künftige Zusammenarbeit Gedanken machten.

Der von den Pro Alt-Cannstatt-Vorständen Hans Betsch, Michael Rosenberg-Pohl, Johanna Klöpfer und Christoph Kapteina ausgearbeitete Weg beginnt vor dem Schloß Rosenstein und führt durch den Park oberhalb der Wilhelma. An 7 festgelegten Punkten werden die Teilnehmer verweilen und Schillerrezitationen lauschen. Außerdem werden sie bekannte und weniger bekannte Fakten aus Schillers Leben erfahren. Mitglieder und Freunde des Vereins haben sich hierfür gefunden und passende Werke des Dichters ausgewählt. An jedem Punkt wird also eine andere Person lesen.

Pro Alt-Cannstatt lädt alle Interessierten ein, an diesem Spaziergang teilzunehmen. Der Treffpunkt ist vor dem Haupteingang des Rosensteinschlosses um 14:00 Uhr.

 

Die Buddenbrooks in Bad Cannstatt

 Bad Cannstatt, 09.11.2005

Bad Cannstatt wird immer wieder mit großen Schriftstellern und Dichtern in Verbindung gebracht. Schiller spazierte mit Cotta durch den Rosensteinpark, Goethe kam auf seiner zweiten Schweizerreise hierher, und Honoré de Balzac erholte sich im berühmten Hotel Hermann. Hermann Hesse ging hier zur Schule, Thaddäus Troll wurde in der Marktstraße geboren und Ferdinand Freiligrath lebte in der Neckartalstraße, um nur einige zu nennen. Nun reiht sich überraschenderweise Thomas Mann in diese illustre Riege ein.

Doch welche Beziehung besteht zwischen Bad Cannstatt und dem bekannten Lübecker Schriftsteller? Diese Frage wird in einem Vortrag mit Bildern von Karsten Blöcker erörtert, der am Dienstag, den 15. November 2005 um 20:00 Uhr in der Stadtteilbücherei Bad Cannstatt, Überkinger Straße 15, stattfindet. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Stadtteilbücherei und dem Verein Pro Alt-Cannstatt organisiert.

Soviel vorab: Dass die Buddenbrooks ihre Vorbilder in der Familie des Autors haben, geht aus seinem ersten Roman „Buddenbrooks, Verfall einer Familie“ klar hervor. So haben Tony und Christian Buddenbrook große Gemeinsamkeiten mit Thomas Manns Tante Elisabeth und seinem Onkel Friedrich. Doch Thomas Mann hat uns Teile der Familiengeschichte vorenthalten, darunter die Zeit von Elisabeth Haag, geb. Mann, die Geburt ihres Sohnes Henry und die Besuche von Friedrich Mann im damaligen Cannstatt.

Das dürfte der Grund dafür sein, dass in „Buddenbrooks“ und in dem Roman „Der Zauberberg“ Personen aus Cannstatt auftauchen. Thomas Mann selbst war mindestens einmal in Bad Cannstatt. Im Jahr 1949 besuchte er seinen Freund, den Schriftsteller und Übersetzer Hans Reisinger.

Karsten Blöcker, Jahrgang 1935, geboren in Bad Segeberg und aufgewachsen in Thomas Manns Heimatstadt Lübeck. Er arbeitete lange Jahre als Notar und Rechtsanwalt ausgerechnet im früheren Wohnhaus der Familie Mann. Dadurch befasste er sich näher mit deren Familiengeschichte. Das Ergebnis seiner Recherchen sind mehrere historisch-biographische Veröffentlichungen, darunter „Spuren“ – Hefte über Tony und Christian Buddenbrook.

Blöcker stellt mit seinem Vortrag in der Stadtteilbücherei den neuesten Teil seiner „Spuren“-Reihe vor: "Christian Buddenbrook in Bad Boll, Bad Cannstatt und

Esslingen am Neckar". Die Hefte können während der Bewirtung im Anschluß an den Vortrag erworben werden. Der Eintritt ist frei.

 

Neue Angebote auf dem Niklasmarkt

 Bad Cannstatt, 23.11.2005

Der Verein Pro Alt-Cannstatt präsentiert sich auf dem Niklasmarkt wie gewohnt mit einem umfangreichen Angebot. Dieses Jahr jedoch sind ganz neue Produkte hinzugekommen, allen voran natürlich Artikel rund um Bad Cannstatt und seine Geschichte. Darüber hinaus wird es erstmals einen Bücherflohmarkt geben.

Ein Herzstück des Angebotes am Stand hebt Michael Rosenberg-Pohl, stellvertretender Vorsitzender von Pro Alt-Cannstatt besonders hervor: „Wir werden auch dieses Jahr ein neues Springerlemodel herausbringen. Das neue Stück zeigt das Wilhelma-Theater und fügt sich hervorragend in die Reihe von Ansichten Bad Cannstatts ein.“ Die bisherigen Motive „Stadtkanne und Rathaus“, „Klösterle“, sowie „Kursaal“ werden ebenfalls noch im Programm sein. Neben den Modeln selbst werden auch Abgüsse aus Kunststoff zu haben sein. Rosenberg-Pohl weiter: „Diese Stücke sind nicht nur zum Backen hervorragend geeignet, sondern sind auch für das Regal jedes Liebhabers und Sammlers eine echte Bereicherung.“

Die am Cannstatter Sonntag im Juni erstmals angebotenen Polohemden, Handtücher und Mützen mit dem Bad Cannstatter Stadtwappen werden ebenfalls wieder im Angebot sein. Aufgrund der großen Nachfrage musste für den Niklasmarkt nachproduziert werden. Nun hofft  man, dass die bestellte Stückzahl ausreichen wird.

Einen besonderen Leckerbissen für Literaturliebhaber wird es erstmals auf dem Niklasmarkt geben. Pro Alt-Cannstatt veranstaltet einen Bücherflohmarkt. Die von Privatleuten gestifteten Bücher werden zu einem Preis von 4 Euro pro Kilogramm Gewicht verkauft. Eine entsprechende Waage hat man sich bereits besorgt. Das Angebot umfasst Hunderte von Büchern vom Bildband bis zum Taschenbuch aller Art.

Natürlich wird es am Stand des Vereins darüber hinaus Souvenirs und Geschenkideen für Liebhaber Bad Cannstatts geben, darunter eine der letzten Editionen liebevoll gerahmter Bilder mit Ansichten des alten Bad Cannstatt.

Der Niklasmarkt findet am Samstag, den 03. Dezember 2005 von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr in der Bad Cannstatter Marktstraße statt. Den Stand von Pro Alt-Cannstatt finden Sie, vom Wilhelmsplatz kommend, kurz vor dem Erbsenbrunnen rechts.

 

Tübingen, Budapest und Buddenbrooks

 Bad Cannstatt, 10.04.2005

2005 war einmal mehr ein gutes Jahr für den Verein Pro Alt-Cannstatt. Dies wurde anlässlich der Mitgliederversammlung 2006 am 07. April im „Restaurant Zum Flurwirt“ deutlich. Der Jahresbericht des Vereinsvorsitzenden Hans Betsch beinhaltete die wichtigen Fixtermine, wie den Stand am Maibaumfest, auf dem Niklasmarkt oder das Jahresessen im „Restaurant Am Sulzbach“. Das weitere Programm bestand unter anderem aus einer Führung durch Tübingen, dem Buddenbrook-Vortrag von Karsten Blöcker in der Stadtbücherei und natürlich der viertägigen Budapest-Reise. Pro Alt-Cannstatt ermöglichte außerdem die Besichtigung des alten Rosensteintunnels und des ehemaligen Frauengefängnisses in der Liebenzeller Straße.

Der Ausblick auf 2006 war für die Versammlung mindestens genauso spannend und ist mit einigen ambitionierten Projekten gespickt. So wird es Neuauflagen der „Broschüre zum Historischen Pfad Bad Cannstatt“. Es wird außerdem geprüft, ob das Buch „Cannstatt und seine Geschichte“ ebenfalls neu aufgelegt werden kann. Angebote hierfür liegen vor und die Vorbereitungen, vor allem der Anzeigenverkauf für den „Historischen Pfad“, sind in vollem Gange. In diesem Zuge wird das Erscheinungsbild des Vereins modernisiert. Der Entwurf von Alexander Schlesinger für ein neues Logo wurde einstimmig angenommen, und ein neuer Leitspruch wurde während der Sitzung gefunden.

Pro Alt-Cannstatt beschäftigt sich außerdem mit Vorschlägen, um den nicht unumstrittenen Wilhelmsplatz freundlicher zu gestalten und Themen in der Altstadt. Hier engagiert sich der Verein in der Vereinsübergreifenden Initiative, die mit Spannung den von ihr initiierten Test einer Einbahnstraßenregelung in der historischen Altstadt erwartet.

Der gesellige Teil wird unter anderem aus einer Führung durch Bietigheim bestehen. Olaf Schulze wird Bad Cannstatt aus neuen Blickwinkeln zeigen und das neue Mercedes-Benz Museum wird besichtigt. Das traditionelle Pro Alt-Cannstatt-Essen wird durch ein Doppeljubiläum des Vereins dieses Jahr etwas aus dem Rahmen fallen. Vor 30 Jahren wurde Pro Alt-Cannstatt als Abteilung des Kübelesmarktes Bad Cannstatt gegründet und fünf Jahre später als eigenständiger Verein eingetragen. „Dies ist ein guter Grund, die erfolgreiche Arbeit unseres Vereins zu feiern.“ So Hans Betsch nach der Versammlung.

Die Wiederwahl der Vorstände Michael Rosenberg-Pohl, Walter Grimm und Gert Walker waren angesichts dieser Berichte nur noch Formsache. Auch die konstruktive Mitarbeit der Mitglieder, die den Vorstand mit Vorschlägen und tatkräftiger Hilfe unterstützen, unterstreichen das harmonische Miteinander im Verein.

So wurde auf Vorschlag des Gründungsmitgliedes Eberhard Wagner ein weiterer Beschluß gefasst. Pro Alt-Cannstatt wird dem Stadtmuseum, für dessen Aufsicht der Verein mit aufkommt, Hocker stiften. So wird es vor allem älteren Besuchern bei den Ausstellungseröffnungen ermöglicht, auch sitzend den Ausführungen der Redner zu lauschen.

Der nächste Termin von Pro Alt-Cannstatt ist der Stand auf dem Maibaumfest am 30. April.


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